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Montag, 26. April 2010

reifenpanne - die zweite



wir mussten es viel ruhiger angehen lassen als geplant, denn wir hatten die naechste reifenpanne - leider kein ersatzrad mehr... naja, in dieser werkstatt wurde der reifen dann geflickt.
wir sind ganz langsam raus aus dem park, was uns stunden gekostet hat, aber wir kamen an der laguna amarga vorbei, am lago sarmiento uns an unzaehligen guanacos.




spaet abends kamen wir dann in punta arens an, wo wir den wagen wieder zurueck gaben. und gestern morgen gings dann auf nach santiago de chile!

wandern im torres del paine

wir sind viel spaeter als geplant hier angekommen wegen scheiss strassen und der panne. konnten am ersten tag dann nicht mehr wirklich viel machen, weil wir auch noch nach einer unterkunft direkt im park suchen mussten ohne unnoetig auf den schlechten strassen rumzufahren. entweder man pennt hier fuer 305 us-dollar in einer hosteria (und das in der nebensaison!!) oder auf dem campingplatz (bei wind und ca 10 grad!) oder so wie wir in einem refugio mit 6er-schlafraeumen in stockbetten und massendusche. naja, wir hatten einen 6er-schlafraum fuer uns- das ist das tolle an der nebensaison. wir hatten ausserdem am ersten morgen einen wahnsinnsblick direkt aus dem bett (und wir haben uns abends noch gefragt, warum man auf die idee kommt eine glasfront dahin zu bauen, wenns so arschkalt ist und doch jeder weiss, wie schlecht sowas isoliert....)


die torres bei sonnenaufgang

natuerlich sind wir nach dem fuehstueck losgewandert zum 4 stunden entfernten base-camp der torres - trotz furchtbarem halsweh von ina.



naja, vor dem letzten richtig steilen anstieg hab ich dann schlappgemacht und christian den rest alleine schneller hochgehen lassen.



er hat sich wohl etwas verausgabt, denn abends kam er total ko zurueck und hatte dann die ganze nacht fieber. wir beschlossen, es am naechsten tag etwas ruhiger angehen zu lassen...

Sonntag, 25. April 2010

von den vor- und nachteilen eines mietwagens...

fuer patagonien haben wir einen mietwagen, weil in der nebensaison wenig busse fahren und wir flexibler sein wollten und aufgrund unserer begrenzten zeit nirgends unnoetig feststecken wollten. das hat ausserdem den vorteil, dass man ueberall wo es schoen ist (und das ist oft der fall) einfach mal anhalten kann und ein paar bilder schiessen kann.
die schlechten strassen machen es zwar etwas muehsam, aber auch daran gewoehnt man sich und irgendwie es es auch abenteuerlich...

den nachteil seht ihr hier:

Donnerstag, 22. April 2010

glaciar perito moreno

bereits am mittwoch haben wir ein gletscher-trekking auf dem perito-moreno gemacht. der perito moreno ist einer der wenigen gletscher, die noch kontinuierlich wachsen. er ist 5 km breit und 60 m hoch! seht ihr wie winzig das schiff davor wirkt?


er hat eine unglaublich tolle blau leuchtende farbe (bzw er wirkt so), die leider vom -untypischerweise fuer dieser zeit - gefallenen schnee etwas ueberdeckt wurde. wir mussten erstmal eine stunde die moraene hochwandern, dann gings mit steigeisen auf den gletscher. 4 stunden sind wir drauf rum marschiert und haben riesige gletscherspalten gesehen in denen der kontrat zwischen weissem schnee und blauem eis besonders krass rueberkam!



expeditionsschiff II - gletscher und eisberge

noch ein nachtrag vom schiff...
am zweiten tag gabs den ersten gletscher zu sehen (sogar nach einem deutschen benannt - plueschow-gletscher oder so). zunaechst von bord aus, spaeter gings dann mit den zodiacs raus - durch abgebrochene gletscherstuecke bei eisigem wind... in echt strahlen die gletscher noch viel viel schoener- je blauer, desto aelter das eis.







abends liessen wir es richtig krachen auf dem schiff, wir haben einge interessante leute kennengelernt und bis mindestens 2 uhr an der schiffsbar getrunken und erzaehlt... alkohol auf einem schaukelnden schiff ist allerdings nicht soo empfehlenswert!


am letzten morgen auf dem schiff gings es noch vor sonnenuntergang auf die isla marta zu unzaehligen seeloewen, robben und sonstigem getier.




auf der benachbarten pinguin-insel war leider keiner mehr anzutreffen- die sind alle schon weiter nach norden in waermeres gewaesser. naja, im norden chiles bleibt noch eine chance sie zu sehen : )


alles in allem war es eine einmalige sache mit dieser schiffstour! all die tollen erlebnisse haette man nicht auf eigene faust und nicht von land aus machen und sehen koennen! wir hatten es uns nicht so genial vorgestellt!

Mittwoch, 21. April 2010

ruta 40, el chalten und der schnee

dieser winzige argentinische bergsteigerort ist ausgangspunkt fuer einige spektakulaere wanderungen zum cerro torre und cerro fitz roy. wir kamen hier am sonntag abend an. die fahrt von puerto natales war unglaublich!








entlang der legendaeren ruta 40, die zum teil nur eine miese schotterstrasse ist (auf der wir im schnitt 35 km/h fahren konnten), mit schafen, guanacas, einem fuchs, straussen, pferden und rindern direkt neben oder auf der strasse sah es nach langer zeit gutem wetter so aus als wuerden wir direkt in den weltuntergang hineinfahren - el chalten!

ein ort, an den bis vor 3 jahren nur eine ueber 200 km lange schotterstrasse gefuehrt hat, es bis vor wenigen monaten keinen ATM gab und auch heute noch weit davon entfernt ist, irgendwas ausser ein kleines loch am ende der welt zu sein, an dessen rand aber nun mal zwei der interessantesten gipfel von patagonien befinden...



es war kalt und duester, es gab schneeregen, die haelfe des ortes war schon dicht (wegen low season), das park rangers office war auch schon geschlossen als wir ankamen.
naja, ein warmes bett im hostel und am naechsten morgen optimistisch und gut angezogen auf zur laguna torre.



leider meinte es der cerro torre nicht ganz so gut mit uns und zeigte sich nicht komplett ohne nebel - was wohl auch nur an wenigen tagen im jahr der fall ist. 22km gewandert, zum teil bei sonne, zum teil durch ca 7 cm hohen schnee, nur halbwegs belohnt durch die aussicht!



am naechsten tag sollte dann der fitz roy dran sein... tja, schnee fast die kompletten 5 stunden, oben auf dem berg bis 20 cm, ueberhaupt keine chance auf aussicht!



dafuer vorbei an schneebedeckten gletschern und lagunen.



auch schoen!

der schnee kam dieses jahr ueber einen monat zu frueh (und es fing genau einen tag vor unserer ankunft an!). ab spaetestens juni ist der ort dann praktisch komplett dicht! es waren jetzt schon nur sehr wenige touristen dort- ein paar unerschrockene haben aber sogar in den basecamps inmitten vom schnee gezeltet!

unten im dorf sah es noch eher nach herbst aus




auf der weiterreise von el chalten nach el calafate am abend hatten wir dann zufaellig diesen einen kurzen moment, als sich ploeztlich der nebel fast komplett aufgeloest hat und den blick auf den cerro torre freigab. ich glaub, wir haben einen stunde fuer die ersten 10 km gebraucht, weil wir immer wieder anhalten mussten um NOCH EIN foto zu machen ; )

bis ans ende der welt...

hier mal ein paar bilder unseres ersten landgangs zum kap hoorn, dem suedlichsten punkt des kontinents - danach kommt nur noch wasser und eis...



mit kleinen zodiacbooten sind wir vom schiff an land gegangen - eine feuchte und windige angelegenheit. aber der sonnenaufgang an kap hoorn war es definitiv wert. achtet nicht auf mein daemliches grinsen - das erste mal war ich noch leicht aengstlich... im hintergrund seht ihr unser schiff und zwei der zodiac-boote.



spaeter am tag sind wir in der wulaia-bucht anland gegangen, diesmal bei weitaus wenig stuermischer see und in begleitung von delphinen!
nach einer stunde wanderung bergauf konnten wir den sonnenuntergang vor traumhafter kulisse bestaunen.



schon allein dieser erste tag auf dem schiff war jeden peso wert!
ausser taeglichen ausfluegen, vortraegen und pp-praesentationen zum verschiedenen expeditionen, tierwelt und gletscher-geschichte gabs den vollen service eines luxusschiffs mit tollen essen und drinks for free, den ersten pisco sour-rausch inklusive...
das aber alles in lockerer atmosphaere und trekking-kleidung anstatt schicki-micki-getue!

Sonntag, 18. April 2010

patagonien

heut nur ein kurzes update ohne bilder. internet hier ist ziemlich langsam. wir hatten unglaubliche tage auf dem expeditionsschiff, waren am leuchtturm vom kap hoorn, auf kleinen schnellbooten in fjorden zwischen eisbergen, dicht am fuss eines gletschers im wasser... einmalige erlebnisse!

nach unserer ankunft heute mittag in punta arenas sind wir gleich weiter mit unserem mietwagen (was fuer eine karre...!) nach puerto natales. 3 stunden durch steppe mit millionen schafen. und die aussage, dass man in patagonien manchmal alle jahreszeiten innerhalb eines tages erleben kann, koennen wir schon bestaetigen. regen, schnee, sonne - wir hatten heut schon alles!

morgen gehts weiter nach norgen, wieder ueber die grenze nach argentinien und entweder nach el chalten zum cerro fitz roy oder nach el calafate zum perito moreno gletscher- je nach wetter...

Mittwoch, 13. Januar 2010

Parque Nacional Los Glaciares

dieser argentinische nationalpark grenzt an den chilenischen torres del paine-nationalpark an.
bekannt ist der fast 4500 qm große park für den perito-moreno-gletscher



und den granitberg cerro fitz-roy.


bilder von wikipedia

um die strecken in dieser doch abgelegenen gegend in einer angemessenen zeit zurückzulegen und nicht auf die unregelmäßig verkehrenden busse angewiesen zu sein, werden wir uns für die zeit dort wohl einen mietwagen zulegen.

Montag, 28. Dezember 2009

Parque Nacional Torres del Paine

der nationalpark torres del paine liegt im süden chiles in patagonien. über eine fläche von fast 2500 km² findet man gletscher, seen, zypressenwälder, berge und fjorde.

die „torres del paine“ sind das wahrzeichen des nationalparks. dabei handelt es sich um drei nadelartige granitberge, die zwischen 2600 und 2850 m hoch sind.
die durchschnittliche temperatur im april liegt irgendwo zwischen 10 und 23 grad, regentage solls so um die 3 geben - das klingt doch ganz gut dafür, dass das wetter in patagonien als äußerst unwirtlich beschrieben wird!


bild von wikipedia