Posts mit dem Label hostel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label hostel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 23. Mai 2010

arequipa

nach nur zwei naechten in copacabana gings weiter in richtung peru.



wie empfohlen haben wir den bolivianischen bus nur bis ins drei stunden entfernte puno genommen, um uns dort dann einen besseren peruanischen fuer die weiteren 5 stunden bis nach arequipa zu suchen. soweit die theorie... weil wir in dem nicht gerade schoenen puno keine 4 stunden verbringen wollten, haben wir dann halt doch den naechsbesten bus genommen. wir waren die einzigen touristen, es gab kein klo, dafuer aber einen sehr risikofreudigen fahrer, der uns bei seinen zahlreichen ueberholmanoevern auf kurvigen strassen mit nicht ganz optimal funktionierenden bremsen fast die abhaenge runtermanoevriert hat...

naja, bei dunkelheit (mal wieder!) in arequipa angekommen, ein wundervolles hostel gefunden, und noch ein bisschen die stadt erkundet. wohl die schoenste bisher - mit auf jeden fall der schoensten plaza mit einer riesigen kathedrale!



da christian abends noch die sogenannte reisediarrhoe ereilte und er den ganzen naechsten tag im bett bzw auf dem klo verbrachte, hat ina die stadt halt alleine erkundet. plasterstrassen, kolanialstilgebauede aus weissem vulkangestein (deshalb wohl auch die "weisse stadt" genannt), jede menge vw-kaefer und bullis. wundervoll!









tags darauf gings schon wieder besser und wir haben zusammen das kloster santa catalina besichtigt. es nimmt einen ganzen block ein und gilt mit seinen kleinen gewundenen straesschen, winzigen mit obstbaeumen bepflanzten kreuzgaengen, versteckten treppen und bluehenden gaerten als eines der faszinierendsten religioesen kolonialstilbauten perus. jedenfalls ein paradies fuer fotografierbegeisterte - und von einem der daecher aus hat man sogar einen tollen blick auf den vulkan el misti (5822m).













kaum zu glauben, dass wir schon im letzten land angelangt sind und uns nur noch der colca canyon, cusco und der machu picchu bleiben...

Sonntag, 9. Mai 2010

la serena und das elqui-tal

von santiago aus fuhren wir nach norden nach la serena ins elqui-tal. dies ist ein sehr fruchtbares tal inmitten einer trockenen wuestenlandschaft. an 300 tagen im jahr scheint die sonne. darum wachsen hier auch die weintrauben so gut.



anders als bei uns werden die rebstoecke so gebunden, dass die blaetter ein dach ueber den trauben bilden, so dass die trauben aufgrund der vielen sonne nicht zu suess werden.



wir haben eine pisco-brennerei besucht auf einer unserer touren um la serena. die haben wir mit einem seit 7 jahren hier lebenden schweizer in seinem jeep gemacht.



hier probieren wir eine kaktus-frucht, die in der wueste in unmengen waechst und sehr viel vitamin c haben soll.



ausser fuer die trauben ist das klima im elqui-tal auch fuer die astronomie perfekt. an einem abend haben wir ein observatorium besucht und den saturn und seinen ring gesehen.



eine zweite tour fuehrte uns in den humboldt-nationalpark, wo wir mit einem boot (schon wieder!) um und auf vorgelagerte inseln fuhren, die lebens- und brutstaette fuer pinguine, seeloewen, pelikane und anderes getier sind.





unser hostel fuer 2 naechte in la serena wurde von deutschen auswanderern gefuehrt und hatte einen wunderschoenen innenhof zum relaxen - wozu wir aufgrund unseres programms aber gar nicht kamen...

Dienstag, 4. Mai 2010

isla de pascua II

im steinbruch der osterinsel liegen noch unzaehlige unvollendete und nicht an ihren bestimmungsort transportierte moais, die zum teil bis zu zwei drittel unter der erde begraben sind.



die groesste staette von moais mit 15 figuren seht ihr hier:



das sind die kopfbedeckungen aus rotem stein von einem anderen steinbruch der insel:



von der terasse unserer unterkunft, den cabañas sunset, hatten wir jeden abend einen traumhaften blick auf den sonnenuntergang.



hier seht ihr ein typisches polynesisches umu, ein erdofenessen, das wir an einem abend besucht haben. dazu die traditionelle bemalung.



die typische kueste sieht so aus: glasklares wasser, heftige brandung, schwarze lava-felsen, gras, zerstoerte ahus (grabstaetten mit moais).



am einzigen sandstrand der insel steht auch ein ahu mit einigen moais. wo sonst hat man weissen strand, palmen, warmes, tuerkisfarbenes wasser und gleichzeit noch einen so einzigartigen archaeologischen hintergrund?!

Montag, 26. April 2010

santiago de chile

puh, der start in santiago war bescheuert:
ausgesuchtes hostel belegt, mit vollem gepaeck durch die gegend gelatscht, nur freie dorm-plaetze gefunden, weitergelaufen, zum schlimmen halsweh kam noch husten, ausserdem hunger (und das ist bloed!), schliesslich ein doppelzimmer gefunden und erst danach gemerkt, wie scheisse es eigentlich ist (laut, schmutzig, dubioses hostel...), in der apotheke was gegen husten kaufen wollen und hustensaft fuer kinder angedreht bekommen (aber erst stunden spaeter bemerkt), abends was zum essen gesucht und ganz viele restaurants geschlossen vorgefunden (sonntag!), letztendlich eins gefunden, aber raucherlokal (ganz schlecht bei husten und halsweh!)

deshalb sind wir heute morgen gleich umgezogen in ein komplett anderes viertel. das hostel ist ein traum. es hat erst vor 3 monaten geoeffnet und alles ist dementsprechend neu und noch nicht so versifft. es gab zwar auch nur ein 6er-dorm, aber bisher ist zumindest der rest der betten noch nicht belegt. das viertel bellavista liegt am fuss des huegels san cristobal, auf den wir heut mittag mal hoch gehen werden um santiagos smog-glocke von oben zu bewundern ;)

wandern im torres del paine

wir sind viel spaeter als geplant hier angekommen wegen scheiss strassen und der panne. konnten am ersten tag dann nicht mehr wirklich viel machen, weil wir auch noch nach einer unterkunft direkt im park suchen mussten ohne unnoetig auf den schlechten strassen rumzufahren. entweder man pennt hier fuer 305 us-dollar in einer hosteria (und das in der nebensaison!!) oder auf dem campingplatz (bei wind und ca 10 grad!) oder so wie wir in einem refugio mit 6er-schlafraeumen in stockbetten und massendusche. naja, wir hatten einen 6er-schlafraum fuer uns- das ist das tolle an der nebensaison. wir hatten ausserdem am ersten morgen einen wahnsinnsblick direkt aus dem bett (und wir haben uns abends noch gefragt, warum man auf die idee kommt eine glasfront dahin zu bauen, wenns so arschkalt ist und doch jeder weiss, wie schlecht sowas isoliert....)


die torres bei sonnenaufgang

natuerlich sind wir nach dem fuehstueck losgewandert zum 4 stunden entfernten base-camp der torres - trotz furchtbarem halsweh von ina.



naja, vor dem letzten richtig steilen anstieg hab ich dann schlappgemacht und christian den rest alleine schneller hochgehen lassen.



er hat sich wohl etwas verausgabt, denn abends kam er total ko zurueck und hatte dann die ganze nacht fieber. wir beschlossen, es am naechsten tag etwas ruhiger angehen zu lassen...

Dienstag, 13. April 2010

palermo viejo

fuer die zweiten 4 naechte in buenos aires haben wir uns ein hostel in einem anderen stadtteil gesucht. palermo ist ein mittelschichtsviertel mit einem riesigen angebot von restaurants und bars. es gibts dort vor allem auch viele internationale reataurants, von ethiopisch, japanisch, italienisch bis hin zu speziellen vegetarischen und veganen restaurants.
wir haben in palermo viejo eine der besten pizzen unseren lebens gegessen mit mozarella, schinken, oliven und rucola... herrlicher schinken und ein unglaublich duenner knuspriger boden! irgendwie schwaermen wir hier staendig vom essen... naja



unser hostel war in einem wunderschoen restaurierten kolonialstilhaus mit 4 m hohen decken und riesigen holz-fluegeltueren! nach einer nacht im schlafsaal im hostel in iguazu war ich uber ein doppelzimmer sehr froh!
palermo ist auch der stadtteil mit den groessten parks und der pferderennbahn.



abends waren wir noch in einer tangoshow mit liveband. die war wirklich toll und auch nicht so touristisch - bis dann am ende voellig unpassend und patriotisch "dont cry for me argentina" kam und die nationalflagge geschwungen wurde!

gauchos, pampa und rinderfarmen

nach unserer rueckkehr von den iguazuwasserfaellen sind wir direkt weiter mit dem bus nach san antonio de areco. eigentlich waer das eine kleinigkeit gewesen, ABER wir sind ja in argentinien und da geht alles etws langsamer... unser flug zurueck von iguazu hatte schon verspaetung und dann wollten wir um 16 uhr in buenos endlich in den bus steigen um gegen 18 uhr in san antonio zu sein. naja, wir waren um 20 uhr dann dort... der bus ging unterwegs kaputt, alles war leicht chaotisch und irgendwann kam dann ein anderer und hat uns mitgenommen. wir hatten noch kein hostel und mussten mit vollem gepaeck in san antonio durch die dunkelheit irren...letztendlich ging alles gut, wir haben ein kleines zimmerchen mit halbwegs funktionierender dusche bekommen *man macht abstriche mit der zeit!* und abends einen der schoensten abende bisher in einem urigen kleinen dorflokal mit einheimischen und tangoklaengen und unheimlich leckerem essen und wein so dunkel, dass er fast schwarz war...
am naechsten tag ging es dann um 10 uhr auf die estancia el ombu, wo wir 9 stunden verbachten. diese rinderfarm hat ein wahnsinnsgelaende, das wir zu pferd bei einem ausritt mit den gauchos erkundeten.


das haupthaus ist auch echt beeindruckend!


essen und trinken hatten wir den ganzen tag inklusive. mittags gab es natuerlich stilecht asado, d. h. gegrilltes fleisch! nachmittags ein bisschen gauchomusik und tanz, eine kleine rinder und pferdetriebvorfuehrung und nochmal ein ausritt
*nur fuer ina und diesmal ein bisschen schneller*,
bevor wir wieder mit dem bus nach buenos aires zurueckfuhren * diesmal ohne panne...

Sonntag, 11. April 2010

san telmo

in diesem stadtviertel lag unser erstes hostel.

es ist das aelteste stadtviertel von buenos aires und mit seinen schmalen kopfsteingepflasterten strassen mit den kolonialstilhaeusern, cafes und antiquitaetenlaeden ziemlich angesagt.

am wochenende gibts einen grossen strassenmarkt mit troedel, schmuck, tango auf der strasse und staenden, an denen alles moegliche mit fleisch verkauft wird, z.b. choripan, eine chorizowurst im broetchen