wie empfohlen haben wir den bolivianischen bus nur bis ins drei stunden entfernte puno genommen, um uns dort dann einen besseren peruanischen fuer die weiteren 5 stunden bis nach arequipa zu suchen. soweit die theorie... weil wir in dem nicht gerade schoenen puno keine 4 stunden verbringen wollten, haben wir dann halt doch den naechsbesten bus genommen. wir waren die einzigen touristen, es gab kein klo, dafuer aber einen sehr risikofreudigen fahrer, der uns bei seinen zahlreichen ueberholmanoevern auf kurvigen strassen mit nicht ganz optimal funktionierenden bremsen fast die abhaenge runtermanoevriert hat...
naja, bei dunkelheit (mal wieder!) in arequipa angekommen, ein wundervolles hostel gefunden, und noch ein bisschen die stadt erkundet. wohl die schoenste bisher - mit auf jeden fall der schoensten plaza mit einer riesigen kathedrale!
da christian abends noch die sogenannte reisediarrhoe ereilte und er den ganzen naechsten tag im bett bzw auf dem klo verbrachte, hat ina die stadt halt alleine erkundet. plasterstrassen, kolanialstilgebauede aus weissem vulkangestein (deshalb wohl auch die "weisse stadt" genannt), jede menge vw-kaefer und bullis. wundervoll!
tags darauf gings schon wieder besser und wir haben zusammen das kloster santa catalina besichtigt. es nimmt einen ganzen block ein und gilt mit seinen kleinen gewundenen straesschen, winzigen mit obstbaeumen bepflanzten kreuzgaengen, versteckten treppen und bluehenden gaerten als eines der faszinierendsten religioesen kolonialstilbauten perus. jedenfalls ein paradies fuer fotografierbegeisterte - und von einem der daecher aus hat man sogar einen tollen blick auf den vulkan el misti (5822m).
kaum zu glauben, dass wir schon im letzten land angelangt sind und uns nur noch der colca canyon, cusco und der machu picchu bleiben...
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