wie wir bei unserem ausflug nach pisac ins heilige tal gesehen haben, kann man an diesen orten so viel mehr zeit verbringen als mit einer organisierten tour, wo man nach einer kurzen besichtigung dann in ein restaurant und auf irgenwelche souvenirmaerkte geschleppt wird. also haben wir beschlossen uns den rest des heiligen tals auch ohne tour anzuschauen.
da wir jedoch unser gepaeck mitnehmen mussten, weil wir am ende des tages in ollantaytambo uebernachten wollten (wo am tag darauf der zug zum machu picchu abfuhr), haben wir auf oeffentliche busse und schlepperei verzichtet und uns einen einheimischen fahrer organisiert, der uns den ganzen tag rumgefahren und unser gepaeck im auto bewacht hat, waehrend wir uns alle sachen angeschaut haben.
erster stop war chinchero, ca. 30 min von cusco, 400m hoeher gelegen, landschaftlich schon wieder ganz anders. zwar auch mit eukalyptuswaeldern wie schon in pisac, aber halt auf einer hochebene. dort gabs eine weitere beeindruckende inkastaette und eine ziemlich alte kirche.





weiter gings wieder runter ins eigentliche heilige tal am rio urubamba.


naechster stop waren die terassen von moray.

in diesen kreisfoermigen terassen mit unterschiedlichem mikroklima haben die inka mit dem anbau von gemuese und getreide experimentiert.

von dort aus fuhren wir zu den salzterassen salinas. das ist echt ein krasser anblick gewesen. aus einer salzhaltigen quelle wurde durch diese speziellen verdunstungsbecken schon zu inkazeiten und heute immer noch salz gewonnen.



der letzte stop war ollantaytambo, das einzig verbliebene beispiel für stadtplanung aus der inkazeit. die gebäude und die engen gassen der stadt befinden sich noch in ihrem ursprünglichen zustand.

ein malerischer ort mit kleinen gassen am rio urubamba, wo uns die touristengruppen dann irgendwie eingeholt haben... puh, war das vielleicht voll dort. wir waren etwas genervt und geplaettet von dem ansturm. dabei sind die ruinen eigentlich auch ganz eindrucksvoll.


noch eindrucksvoller war aber auf einmal die musik und das getrommel auf dem marktplatz abends. zufaelligerweise haben die dorfbewohner an dem wochende ihr jaehrliches fest zu ehren eines schutzpatron gefeiert.

das hatte was von fasching und guggenmusik... wir sind trotzdem frueh ins bett, weils ja am naechsten tag losging nach aguas calientes (der ort, von dem aus man zum machu picchu kommt).